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Donnerstag, 25. August 2011 |
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Als der Mann Sarah P. in die Wohnung führt, wird ihr endgültig klar, wie todernst ihre Lage ist. Ein Wahnsinniger hat sie in der Gewalt! Sie sieht die mit Stacheldraht verrammelten Fenster, die Folterwerkzeuge, gynäkologische Instrumente, Kanülen. Mitten im Raum eine alte Telefonzelle, schalldicht umgebaut. Sie ahnt, was er vorhat. Er wird sie quälen und niemand wird ihre Schreie hören. Sie ist in der Hand eines Sadisten, sie steht in einer Folterkammer. Dass Sarah dem Grauen entkommt, grenzt an ein Wunder. Die Geschichte vom 30-jährigen Thomas F. ist Stadtgespräch. Ungläubig gehen Schaulustige an dem Haus vorbei, werfen einen entsetzen Blick auf den Stacheldraht. Jedem schießen unwillkürlich Filmszenen durch den Kopf. Aus „Schweigen der Lämmer“ etwa.
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